Neue Welle, altbekannter Rassismus
- Rechtspopulismus in Europa
Wo es früher noch plump hieß: "Ausländer raus" kommt es jetzt eingängiger daher: "Gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft". Europaweit finden sich so genannte rechtspopulistische Parteien mit muslimfeindlicher Propaganda auf dem Vormarsch.
Die Attentate in Norwegen sind bislang der brutalste Ausdruck dieser Hetze gegen MigrantInnen, die immer mehr Anklang innerhalb der politischen "Mitte" findet. Die aggressive Propaganda gegen Einwanderung bildet einen neuen rechten Nährboden auf dem Rassismus gedeiht, der z.B. in Ungarn in Morden an Roma gipfelt. Und der auch zunehmend von etablierten Politikern aufgegriffen wird.
Sarrazins biologischer Rassismus und Kristina Schröders bemühte "Deutschenfeindlichkeit" sind nur zwei Beispiele dafür. Man befruchtet sich gerne gegenseitig. So wundert es nicht, dass rechtspopulistische Parteien international verflochten sind: FPÖ, Vlaams Belang, pro Köln & Co, Schwedendemokraten, Schweizer SVP, die italienische Lega Nord und französische Splitterparteien, sie alle pflegen intensiven Kontakt zueinander.
Welche Gefahren gehen von den geistigen Attentätern aus? Welche Strategien verfolgen die rechtspopulistischen Parteien in Europa? Was vereint sie? Die Veranstaltungsreihe widmet sich diesen Fragen.
Eine Veranstaltungsreihe des Jugendclub Courage Köln e.V.
in Kooperation mit
AKKU - Antifaschistische Koordination Köln und Umland
und der
Antifaschistischen Jugend Köln,
mit freundlicher Unterstützung der
Rosa Luxemburg Stiftung NRW